Das erste Weihnachten ohne Mama

Nun ist es also vorbei. Das erste Weihachten ohne meine Mutter, die den Mittelpunkt unserer Familie gebildet hatte.
Heiligabend haben wir in der Vergangenheit immer zu dritt verbracht; meine Mutter, meine Schwester und ich. Dieses Jahr waren meine Schwester und ich bei meinem Bruder. Wir spielten aßen das leckere Essen, das mein Bruder zubereitet hatte, machten unsere Bescherung und spielten Scotland Yard. Kurz darauf kam die Freundin meines Bruders von ihrer Familie nach hause und leistete uns Gesellschaft. Sie hatte meinem Bruder einen Fotoband unserer Heimatstadt in den 50er Jahren geschenkt. Mir fiel auf, dass eine Frau auf dem Titelbild meiner Mutter unheimlich ähnlich sah.
Meine Geschwister fanden das ebenso erstaunlich wie ich und meine Schwester fühlte sich anscheinend mehr als unwohl damit.
Ansonsten war der Abend sehr schön und wir ließen ihn mit ein paar Gläsern Baileys on the rocks ausklingen
Der erste Weihnachtstag war sehr ereignislos. Meine Schwester musste arbeiten und ich wollte die Familie nicht ohne sie besuchen.
Gestern fuhr ich zu meinem Freund und wir verbrachten den Nachmittag und den Abend mit seiner Familie väterlicherseits im Seniorenheim seiner Oma. Es hat wirklich Spaß gemacht, was vor allem an seinen Geschwistern und ihren Partnern lag. Zuerst gab es Kaffee und Kuchen, später lieferte ein guter Caterer Ente und Rouladen. Wir "Kinder" spielten Phase 10 das Brettspiel und die kleine Nichte meines Freundes wuselte um uns herum.
Nun ist der 27. und ich bin von dem wenigen Programm trotzdem reichlich müde.
Noch immer wartet ein Berg Papierkram auf mich; der BAB Antrag meiner Schwester, unsere Kindergeldanträge, die mein Vater für uns beantragt hat und unser Mietvertrag ist noch immer nicht da und solange bekomme ich keine Miete vom Jobcenter.
Die Wohnung sieht mal wieder ziemlich vernachlässigt aus und obwohl ich nicht die Einzige bin, die hier wohnt, bleibt die ganze Arbeit (plus drei Hauskatzen, die auch viel Aufmerksamkeit brauchen) allein an mir hängen.
Der Tag meiner Schwester besteht in ihrer Arbeitszeit nur aus Schlafen, Aufstehen, Arbeiten, Schlafen, Aufstehen, Arbeiten, und immer so fort. Sie ist also keine große Hilfe Momentan.
Ich habe festgestellt, dass ich dringend zum Arzt muss. Ich habe seit fast einem Jahr regelmäßig Sodbrennen. Seit ein paar Monaten täglich und auch sehr schmerzhaft im Hals. Klingt nicht gut? Ist es wahrscheinlich auch nicht.
Also reißt die Arbeit leider nicht ab.

27.12.15 13:53

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